Motive unterm Sonnensegel ins rechte Licht rücken
Bei der Makrofotografie werden Motive vergrößert dargestellt, wodurch man sie in ihren Einzelheiten viel besser wahrnehmen kann. Die schönsten dieser Motive findet man in der Natur, da sich dort grundsätzlich alles für die besondere Fotografie eignet, wie ein Grashüpfer, ein Blatt, die Blüte einer Pflanze, ein Regentropfen, eine Ameise oder ein Regenwurm. Gerade bei Tieren ist darauf zu achten, etwas schneller zum Ziel zu gelangen, da Spatzen, Fliegen oder Bienen natürlich nicht ewig auf einer Stelle sitzen bleiben. Sind Sie noch am Üben, planen Sie lieber etwas mehr Zeit ein, lassen sich auf Gartenmöbel nieder und knipsen zunächst leblose bzw. unbewegliche Sachen, wie den Fuß des Gartenstuhls, ein vom Baum abgefallenes Blatt oder einen Pilz im Gras. Denn was Makrofotografie nicht gebrauchen kann, ist Hektik und Stress. Bedeutender sind da schon die Lichtverhältnisse, die ausreichend hell sein sollten, weshalb Sie optimal an einem sonnigen Tag zur Kamera greifen.
Die Motive lassen sich dann mit einem Sonnensegel, dass Sie verschieden positionieren, ins beste Licht rücken. Wirkt das Motiv aber bei hellem Sonnenschein am besten, kann Ihnen das Segel an heißen Tagen natürlich auch als Sonnenschutz dienen. Viele, die sich noch nie mit der Makrofotografie beschäftigt haben, verstehen nicht, was an den kleinen Objekten so bedeutend wäre. Doch man bildet mit den Fotos einen Teil der Wirklichkeit ab, wie wir sie im Ganzen kaum wahrnehmen und meist auch nicht wollen. Makrofotografie bringt uns zurück zu unserem kindlichen Verhalten, bei dem wir Freude an den kleinen Dingen und Entdeckungen hatten, egal ob es sich um einen Regenwurm oder einen Schmetterling handelte, und gerne einfach so durch Pfützen sprangen. Wenn auch Sie die Welt mal wieder ganz anders wahrnehmen möchten, beschäftigen Sie sich einfach mit der beeindruckenden Makrofotografie und lernen wieder, was es heißt, das Leben in allen Facetten wahrzunehmen.